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Literatur zu Fachhochschulen

  • Zechlin, L. (2012). „Multiversity“ statt Einheitshochschule. Über horizontale und vertikale Differenzierung im Hochschulsystem. Forschung & Lehre, 6, S. 472-474: Zechlin fordert eine Pluralisierung der Exzellenzinitiative, so dass alle Aufgabenprofile abgedeckt werden können ohne Einseitigkeiten entstehen zu lassen. Neue Hochschultypen mit individuellen Zielen und Erfolgskriterien, welche an die jeweilige Zielgruppe angepasst werden, sind notwendig und müssen auf die Politik Einfluss nehmen.
  • Würmseer, G. (2010). Auf dem Weg zu neuen Hochschultypen. Eine organisationssoziologische Analyse vor dem Hintergrund hochschulpolitischer Reformen. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften: Würmseer liefert Erkenntnisse, die die Neuordnung des Hochschulsystems bezüglich der Beziehung von Fachhochschule und Universität fokussieren. Dabei verweist er sie auf die sich auflösende Trennschärfe der institutionellen Struktur und arbeitet auch mögliche Probleme heraus.
  • Wissenschaftsrat. (2013). Perspektiven des deutschen Wissenschaftssystems: Der Wissenschaftsrat leitet konkrete Empfehlungen ab, um die derzeitigen Defizite im Bereich Lehre aufzulösen. Hierbei fokussiert er Attraktivitäts- und Qualitätssteigerungen in der tertiären Bildung, indem er sich unter anderem für die Fortführung der Zielsetzung der Exzellenzinitiative ausspricht und unterschiedliche Formate sowie Maßnahmen zur Absicherung und Ausweitung ihrer Erträge vorschlägt.
  • Wissenschaftsrat. (2010). Empfehlungen zur Differenzierung der Hochschulen.:  Der Wissenschaftsrat spricht sich für eine funktionale Differenzierung des deutschen Hochschulsystems aus, da nur so die Leistungsfähigkeit erhöht werden kann, ohne die Leistungsanforderungen an die einzelnen Hochschulen überzustrapazieren. Es werden unter anderem Alternativen zum Exzellenzparadigma, eine Erweiterung der Entwicklungsmöglichkeiten von Fachhochschulen, Neuentwicklungen von Hochschultypen jenseits der binären Typologie und eine Bildung, beziehungsweise Stärkung, von Hochschulverbünden gefordert.
  • Teichler, U. (2005). Zur Einführung. In Hochschulstrukturen im Umbruch. Eine Bilanz der Reformdynamik seit vier Jahrzehnten (S. 7–22). Frankfurt a.M.: Campus Verlag:
    Teichler bietet einen Überblick über die inhaltlichen und strukturellen Hochschulreformen der letzten 35 Jahre und zeigt Lösungsmöglichkeiten für die heutige Debatte auf.
  • Kreckel, R. (2011). Zwischen Spitzenforschung und Breitenausbildung. Strukturelle Differenzierungen an deutschen Hochschulen im internationalen Vergleich. In H.-H. Krüger, U. Rabe-Kleberg, R.-T. Kramer, & J. Budde (Hg.), Bildungsungleichheit revisited (S. 237–258). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften:
    Kreckel befasst sich mit dem Spitzenforschung-Breitenausbildung-Dilemma, welches sich durch die starke Hochschulexpansion der letzten Jahre und der daraus resultierenden institutionellen Ungleichheiten im Hochschulbereich gebildet hat. Aus dem internationalen Strukturvergleich leitet er ab, dass strukturelle Differenzierungen im Wissenschaftssystem auf der Ebene der Hochschulabschlüsse und von Status- und Laufbahnstrukturen für wissenschaftliches Personal als Bewältigungsmechanismen für die strukturell induzierte Problematik notwendig sind
  • Berthold, C., / Ziegele, F. (2013). „Zukunftsszenarien“ - Zur zukünftigen Rolle der Fachhochschulen im deutschen Hochschulsystem. In Baden-Württemberg Stiftung gGmbH(Hg.). Gleichartig–aber anderswertig? Zur künftigen Rolle der (Fach-)Hochschulen im deutschen Hochschulsystem (S. 11-31). Bielefeld: W. Bertelsmann Verlag:
    Die zukünftige Rolle der Fachhochschulen ist unklar und wird durch die situationsabhängige Ausgestaltung der jeweiligen Institution bestimmt. Triebkräfte in Richtung der Herausbildung von Hybridformen, der Differenzierung und des Einheitssystems beeinflussen die Ausgestaltung nicht nur wegen interner Überlegungen, sondern auch bedingt durch die Politik.
  • Enders, J. (2010). Hochschulen und Fachhochschulen. In D. Simon, A. Knie, & S. Hornbostel (Hg.), Handbuch Wissenschaftspolitik (S. 443–456). Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften: Konvergenzprozesse zwischen Universitäten und Fachhochschulen sind nicht von der Hand zu weisen und eröffnen viele mögliche Zukunftsszenarien bezüglich des deutschen Hochschulsystems. Der Bedarf an staatlichem Monitoring der Entwicklung und Leistungsfähigkeit des Hochschulsystems besteht, um mit der institutionellen Unübersichtlichkeit umgehen zu können.
  • duz (Deutsche Universitätszeitung) SPECIAL HAWtech: Gemeinsame Interessen, mehrfacher Nutzen (als Beilage zum duz MAGAZIN 02/2015): Hochschulen, die im Verbund agieren, profitieren vielfach davon und sind dadurch besser in der Lage, ihre strategischen Ziele erfolgreich
    umzusetzen. Dies zeigt das Beispiel der „HochschulAllianz für Angewandte Wissenschaften“ (HAWtech), die sich im aktuellen duz Special „HAWtech: Gemeinsame Interessen, mehrfacher Nutzen“ präsentiert.
  • Fachhochschulen/Hochschulen für angewandte Wissenschaften und Promotionsrecht (Bad Wiesseer Eckpunktepapier, 2014): In dem Eckpunktepapier spricht sich die Mitgliedergruppe der Fachhochschulen in der HRK für ein eigenständiges Promotionsrecht für forschungsstarke Bereiche an Hochschulen für angewandte Wissenschaften aus. Dabei betont sie die Rolle der Promotion an HAW's als wissenschaftliche Ressourcenquelle für Wirtschaft und Gesellschaft.
  • U-Multirank:Design and Testing the Feasibility of a Multidimensional Global University Ranking (Consortium for Higher Education and Research Performance Assessment, CHEPRA-Network, 2011): Das in dem Report vorgestellte Projekt beabsichtigt, die Wahrnehmung der verschiedenen Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit ihren vielfältigen Leistungen und Aktivitäten als Mehrzweck-Organisationen zu intensivieren. Der Report betont unter anderem die multidimensionalen Arbeitsfelder der Hochschulen.
  • Needs and constraints analysis of the three dimensions of third mission activities (Europäische Kommission, 2008): Die Rolle der Universität hat sich in der heutigen "Wissensgesellschaft" transformiert: von der reinen Lehre und Forschung zu einem wichtigen Akteur des ökonomischen Wachstums und der sozialen Stabilität. Das von der EU Kommission gefördert Projekt definiert einige Indikatoren für die sogenannte Third Mission an den Hochschulen.

  • Statistisches Bundesamt. Monetäre Hochschulstatistische Kennzahlen, Fachserie 11, Reihe 4.3.2.(Statistisches Bundesamt, 2010): Die Veröffentlichung stellt aus verschiedenen Quellen regelmäßig ein breites und detailliertes Datenangebot über den Hochschulbereich zur Verfügung, das eine Beobachtung der Gesamtentwicklung und der Strukturveränderungen ermöglicht. In der vorliegenden Fachserie werden monetäre Kennzahlen auf Basis der Hochschulfinanzstatistik 2010 dargestellt.

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FIFTH

Newsboard

CHE - Forum zu Third Mission. April 2017

Am 25. April 2017 findet ein CHE - Forum zum Thema Third Mission statt. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Pressestimmen

04.04.2016: In einem Interview mit der ZEIT erläutert CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele, warum es die eine beste Universität nicht gibt und Fachhochschulen in bestimmten Bereichen besser abschneiden als Exzellenzuniversitäten. Mehr dazu…

19.03.2016: In einem Gastbeitrag in der ZEIT wirbt Bernd Reissert für die Professur an Fachhochschulen und fordert eine Informationskampagne von Bund und Ländern, um die Möglichkeit einer FH-Professur bekannter zu machen. Mehr dazu…