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Literatur zu Third Mission

  • Needs and constraints analysis of the three dimensions of third mission activities (Europäische Kommission, 2008): Die Rolle der Universität hat sich in der heutigen "Wissensgesellschaft" transformiert: von der reinen Lehre und Forschung zu einem wichtigen Akteur des ökonomischen Wachstums und der sozialen Stabilität. Das von der EU Kommission gefördert Projekt definiert einige Indikatoren für die sogenannte Third Mission an den Hochschulen.
  • U-Multirank:Design and Testing the Feasibility of a Multidimensional Global University Ranking (Consortium for Higher Education and Research Performance Assessment, CHEPRA-Network, 2011): Das in dem Report vorgestellte Projekt beabsichtigt, die Wahrnehmung der verschiedenen Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit ihren vielfältigen Leistungen und Aktivitäten als Mehrzweck-Organisationen zu intensivieren. Der Report betont unter anderem die multidimensionalen Arbeitsfelder der Hochschulen.
  • Mission Gesellschaft: Engagement und Selbstverständnis der Hochschulen, Ziele, Konzepte und internationale Praxis (Stifterverband, 2010): Der Stifterverband definiert in diesem Papier die aktuelle Orientierung der Hochschulen weg von der reinen wissenschaftlichen Praxis hin zu gesellschaftsfokussierten Aktivitäten der Hochschulen. Wichtige Begriffe werden erläutert und mit Beispielen abgegrenzt.
  • Koschatzky, K., Hufnagl et al: Relevanz regionaler Aktivitäten für Hochschulen und  das Wissenschaftssystem (Fraunhofer, 2011): Der Beitrag befasst sich mit der Frage, welche Auswirkungen durch die zunehmende Betonung regionaler Vernetzung und Integration als weitere Anforderung an strategisches Handeln von Hochschulen (Universitäten und Fachhochschulen) auf deren interne strategische Koordinierung und auf Strategiebildungsprozesse zu beobachten sind und wie in den Hochschulen auf den unterschiedlichen Ebenen damit umgegangen wird.
  • Fritsch, M. et al: Hochschulen als regionaler Innovationsmotor (Hans Böckler Stiftung, 2008): Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Wirkungen des direkten Wissenstransfers kurz- und mittelfristig wesentlich durch die regionalen Umfeldbedingungen bestimmt werden.
  • Corporate Citizenship planen und messen mit der iooi-Methode (Bertelsmann Stiftung, 2010): Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen, wie gemeinnützige soziale und kulturelle Aktivitäten muss, wenn sie nicht als reine PR-Veranstaltung geleten soll, gesellschaftliche Wirksamkeit aufweisen. Die Bertelsmann Stiftung hat dazu einen Leitfaden für die Messung von Aufwand und Ergebnis von gemeinnützigen Projekten zusammengefasst.
  • Fostering and Measuring 'Third Mission' in Higher Education Institutions (E3M-Project, 2012): In diesem Paper informiert das Projekt “European Indicators and Ranking Methodology for University Third Mission” (E3M) unter anderem darüber, wie nützlich Third Mission Indikatoren sind, wenn es darum geht, Third Mission im Allgemeinen kontrollierbarer zu machen.
  • Evaluation of the effectiveness and role of HEFCE/OSI third stream funding (University of Cambridge, 2009): Die University of Cambridge untersucht in diesem Paper, wie Wissensaustausch zwischen Hochschulen und dem öffentlichen und privaten Sektor zu wirtschaftlichen und sozialen Vorteilen führt. Sie kommt unter anderem zu dem Ergebnis, dass diese Form der Interaktion in den letzten 10 Jahren erheblichen Fortschritt erfahren hat.
  • How the societal impact of universities can be improved both conceptually and practically. Sharing Research Agendas on Knowledge Systems: Final Research Proceeding (UNESCO, 2009 S.46-49): Die Autoren stellen in diesem Paper ein Kategorisierungschema für die Art mit der Hochschulen mit Gruppen wie gemeinnützige Organisationen oder benachteiligte Kommunen kooperieren vor. Dies soll zu einem besseren Management von Hochschulen führen, so dass deren Beitrag für die Gesellschaft maximiert werden kann.
  • Mission Gesellschaft. Engagement und Selbstverständnis der Hochschulen: Ziele Konzepte, internationale Praxis (Berthold, C., Meyer-Guckel, V., & Rohe, W. (2011)): Die vorliegende Studie zeigt, dass gesellschaftliches Engagement hierzulande noch geringer ausgeprägt ist als in anderen Ländern, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass es in Deutschland keine Tradition eines Auftrags der Hochschulen jenseits von Forschung und Lehre gibt. Die Autoren versuchen die Frage zu beantworten, wie gesellschaftliches Engagement von Hochschulen zu einem Selbstverständnis befördert werden kann.
  • Characterising modes of university engagement with wider society (Benneworth, P., Charles, D., Conway, C., & Younger, P. (2009)): Die Autoren versuchen Engagement von Hochschulen zu verstehen und in einen Kontext einzubetten, um so Konsequenzen aus der Kooperation von Hochschulen und der Gesellschaft zu ziehen. Dabei wird dem Begriff "Engagement" eine breite Definition zugesprochen, so dass alle Arten von Beziehungen, die Hochschulen mit der Gesellschaft verbinden berücksichtigt werden.
  • Creating Entrepreneurial Universities: Organizational Pathways of Transformation (Clark, B. R. (1998), Higher Education, S. 373 - 374): Basierend auf Feldforschung über einen Zeitraum von über zwei Jahren, beschreibt dieses Buch den Transformationsprozess, der sich über einen Zeithorizont von mehr als 15 Jahren an fünf europäischen Universitäten stattgefunden hat. Dabei werden fünf gemeinsame Merkmale identifiziert - die "organizational pathways of transformation" (organisationelle Transformationswege). Diese Wege (pathways) helfen Universitäten dabei, das wachsende Ungleichgewicht zwischen Herausforderungen aus der Umwelt und der Fähigkeit der Universitäten auf eben diese zu reagieren, zu überwinden.
  • New activities of universities (Görason, B., Maharajh, R., & Schmoch, U. (2009); Science and Public Policy, 36(2), S. 157-164.): Die Autoren machen darauf Aufmerksam, dass ihre Analyse verschiedener Länder, die sich wirtschaftlich und politisch unterscheiden, ergeben hat, dass Hochschulen sich einer höheren Nachfrage nach Third Mission - Aktivitäten gegenüber sehen - insbesondere im Hinblick auf Technologietransfers aber auch die Unterstützung der Gesellschaft im Allgemeinen. Passende Lösungen werden jedoch oftmals von externen Entscheidungsträgern und der Orientierung der Hochschulen verkompliziert.
  • Latin American universities and the third mission : trends, challenges, and policy options (Thorn, K., & Soo, M. (August 2006)  World Bank Policy Research Working Paper 4002, S. 1-23.): Gemäß den Autoren sehen sich Hochschulen in Südamerika immer mehr höheren Erwartungen bezüglich angewandter Forschung und der Integration in kommerziellen Aktivitäten gegenüber. In diesem Paper diskutieren sie Trends und Herausforderungen, die sich innerhalb südamerikanischer Hochschulen auftun. Sie beschreiben aber auch vorhandene politische Optionen, die den Beitrag der Hochschulen zur gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung stärken können.
  • Toward a third mission for Universities  (Laredo, 2007): Der Autor erklärt in diesem Paper, wie die Third Mission von Hochschulen entstanden ist und was die Erwartungen an diese neue Aufgabe sind. Dabei steht im Fokus, die verschiedenen Dimensionen von Third Mission und die dazugehörigen Indikatoren herauszuarbeiten. Das Ergebnis der Arbeit ist ein Ansatz zur Charakterisierung von Hochschulaktivitäten und den jeweiligen Dimensionen dieser Aktivitäten, die dem Konzept Third Mission entsprechen.
  • Endbericht zum Projekt "Hochschulen als regionaler Wirtschaftsfaktor" (Schubert, T., & Kroll, H. (26. März 2013)): In dieser Studie untersuchen die Autoren die ökonomischen Auswirkungen der Hochschulaktivitäten auf die regionale Wirtschaftsstruktur. Dabei zeigen die Ergebnisse die große ökonomische Bedeutung, die die Hochschulen für die regionale wirtschaftliche Entwicklung haben, wobei sie sich insbesondere auf  das  BIP, die Arbeitslosenquote sowie die Patentaufkommen positiv auswirken.
  • Gründungsradar 2013 - Wie Hochschulen Unternehmensgründungen fördern (Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft (2014), Essen: Edition Stifterverband – Verwaltungsgesellschaft für Wissenschaftspflege mbH): Der Gründungsradar des Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft wurde im Jahr 2013 erstmals vom Stifterverband erstellt. Die Autoren erheben in ihrer jährlichen Studie über Befragungen, an welchen Hochschulen in Deutschland die lebendigste Gründungskultur herrscht, und mit welchen Strategien, Strukturen und Angeboten sie potenzielle Gründer unterstützen. Aus diesen Ergebnissen entwickelt der Stifterverband ein Ranking über die Gründungskultur an der jeweiligen Hochschule.

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Newsboard

CHE - Forum zu Third Mission. April 2017

Am 25. April 2017 findet ein CHE - Forum zum Thema Third Mission statt. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Pressestimmen

04.04.2016: In einem Interview mit der ZEIT erläutert CHE-Geschäftsführer Frank Ziegele, warum es die eine beste Universität nicht gibt und Fachhochschulen in bestimmten Bereichen besser abschneiden als Exzellenzuniversitäten. Mehr dazu…

19.03.2016: In einem Gastbeitrag in der ZEIT wirbt Bernd Reissert für die Professur an Fachhochschulen und fordert eine Informationskampagne von Bund und Ländern, um die Möglichkeit einer FH-Professur bekannter zu machen. Mehr dazu…